Kinotour: „Das Hotelzimmer“ mit Regisseur und Hauptdarsteller zu Gast im Universum

Sie: Rote Lippen, überlegenes Lächeln. Er: Flüchtiger Blick und voller Fragen. – So ist die Ausgangslage, als Agnes Lehner (Mina Tander) und Lukas Schmidt (Godehard Giese) in einem unscheinbaren Hotelzimmer zum Interview aufeinander treffen.

Sie hat gerade den „bedeutensten Literaturpreis Deutschlands“ für ihr Buch „Das Hotelzimmer“ gewonnen – er ist ein erfolgloser Dokumentarfilmer, der ein Interview mit ihr für einen Lokalsender machen möchte.

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So simple, so gut, so belanglos. Steigt der Film mit einer vermeindlich in jeder mittelgroßen Stadt wiederholbaren Ausgangslage ein, ändert sich dies bald.

Von der Anonymität des Ortes („Das Hotelzimmer“), der Austauschbarkeit der Protagonisten „Schmidt“ und „Lehner“ und der unkonkreten Angaben zum Literatur-Preis und somit dem Anlass des Zusammentreffens wechselt der Tenor des Gesprächs schon bald auf eine Ebene, die dunkler ist als erwartet, ja als man es sich vorstellen möchte.

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„Kennen wir uns?“ – Diese Frage hat sich doch jeder schonmal gestellt, entweder öffentlich ausgesprochen an der Bar oder nur gedacht beim Durchstreifen der Fußgängerzone der Heimatstadt, wenn der Blick an einem Gesicht hängenbleibt.

Was mit diesem kurzen Stutzen beginnt und wie sich daraus Begehren, Erinnerungen, Manipulation und Verführung zu einem Akt der Extreme entwickeln können, davon handelt der Film „Das Hotelzimmer“.

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Was daraus alles werden kann erzählt Rudi Gaul mit seinem Film „Das Hotelzimmer“ in einem eindringlichen Film Noir-Kammerspiel, über das vom Deutschlandradio Kultur gesagt wurde: „Nachhaltig beeindruckend, faszinierend, wuchtig… selten so im deutschen Film zu sehen“.

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Terminankündigung

Der Film „Das Hotelzimmer“ ist am Sonntag,  dem 1.11.2015 um 19:00 Uhr im Universum Filmtheater in Braunschweig zu sehen. Zu Gast werden der Regisseur Rudi Gaul und der Hauptdarsteller Godehard Giese sein.

Teaser

Der Regisseur Rudi Gaul

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Rudi Gaul wurde in München geboren und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach der Gründung einer eigenen Filmproduktion 2006 wurde sein Independent-Spielfilm „Das Zimmer in Spiegel“ (2009) als Wettbewerbsbeitrag für den Max Ophüls Preis nominiert und als bester Nachwuchsfilm 2009 beim Fünf-Seen-Film-Festival ausgezeichnet.

Von 2009 bis 2010 war Rudi Gaul VGF-Stipendiat des Bayerischen Filmzentrums München. Sein Dokumentarfilm „Wader Wecker Vater Land“ brachte ihm eine Nominierung für den deutschen Regiepreis Metropolis ein, wurde auf dem Filmfest München 2011 mit dem Publikumspreis und bei den Biberacher Filmfestspielen als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

„Das Hotelzimmer“ ist sein zweiter Spielfilm nach eigenem Buch – und Auftakt einer geplanten Trilogie über das Begehren. Anfang 2015 hat Rudi Gaul am Stadttheater Freiburg Verdis IL TROVATORE inszeniert.

Weitere Termine der Kino-Tour

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Mehr über „Das Hotelzimmer“ gibt es auf Facebook zu finden:

https://www.facebook.com/DASHOTELZIMMER

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